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Softwareentwicklung Kosten: Welchen Preis hat eine Individualsoftware?

In unserer Schwerpunktreihe Digital Summer widmen wir uns dem Thema Softwareentwicklung aus unterschiedlichen Perspektiven. In sechs knackig-kurzen Blogbeiträgen beantworten wir alle Fragen, die uns als Softwareschmiede im Entwickler-Alltag begegnen. In den ersten vier Teilen haben wir allerhand allgemeine Fragestellungen geklärt, die Kunden die Entscheidung für oder gegen eine maßgeschneiderte Softwarelösung erleichtern sollen. In Teil 5 unserer Reihe beantworten wir die vielleicht interessanteste aller Fragen: Was kostet eine Individualsoftwareentwicklung eigentlich?

von
Anne-Laura Pellot
Inhaltsverzeichnis

Wir sind ehrlich:

Eine der ersten und häufigsten Fragen, die wir im Entwickleralltag zu hören bekommen, ist die nach dem Preis.

Daran ist nichts verwerflich. Schließlich ist es völlig nachvollziehbar, dass Unternehmen wirtschaftlich denken. Wie im Leben auch, können Wunsch und Realität da schnell kollidieren.

Deshalb wollen wir mit diesem Beitrag Licht ins Dunkel bringen. Weil wir finden, dass Transparenz Vertrauen schafft und Entscheidungshilfen bietet.

Legen wir also los!

Wie errechnet sich der Preis einer Individualsoftware?

Doch wie rechtfertigt sich der vergleichsweise höhere Preis einer Individualentwicklung? Die Kosten für eine individuell entwickelte Softwarelösung setzen sich folgendermaßen zusammen: Berechnet werden der Aufwand für die Konzeption, die Software-Architektur, die Entwicklung, die Qualitätssicherung und das Projektmanagement je nach vereinbarten Stundensatz.

Stundenlohn Programmierer

Welchen Stundensatz der jeweilige Dienstleister berechnet variiert je nach Qualität und Standort des Anbieters. Software-Agenturen bzw. Dienstleister im deutschsprachigen Raum mit ausgebildeten Experten und eingespielten Entwickler-Teams, verlangen in der Regel einen Stundensatz von 120 bis 180 Euro.

Lässt sich der Preis einer Individualsoftware schätzen?

Pauschal lässt sich die Frage nach den Kosten für eine Individualsoftware nicht beantworten, da bei der Kalkulation viele Aspekte eine Rolle spielen. Damit ein Dienstleister möglichst schnell eine realistische Einschätzung geben kann ist es sinnvoll, wenn der Kunde folgende Informationen bereits zum Erstgespräch mitbringen kann:

  • Beschreibung der gewünschten Funktionalität und der wichtigsten Use Cases
  • Stand heute und allgemeine Zielsetzung durch Einführung der Software
  • Falls vorhanden die groben technischen Anforderungen und Zielsysteme (Desktop vs. Mobilgeräte, Browser, Betrieb im Rechenzentrum oder Cloud)
  • Gewünschte Anbindung von Daten und Schnittstellen

Liegen dem Anbieter diese Daten vor, kann er im Erstgespräch oft schon eine grobe Schätzung abgeben. Um zu einer verlässlichen Aussage zu Aufwand und Kosten zu kommen, wird im Anschluss in gemeinsamen Workshops eine ausführliche Anforderungsanalyse erstellt. In diesem Rahmen werden dann die Kernanforderungen (also das Minimum Viable Product) identifiziert und unnötige Kostentreiber ausgeschlossen.

 

Ziel des Anbieters sollte es immer sein, für den Kunden größtmögliche Transparenz zu schaffen und diesen so vor unvorhersehbaren Kostenfallen zu bewahren. Grundsätzlich kann der Kunde den Preis sehr gut steuern und zum Beispiel auf die Ausarbeitung komplexer Teilbereiche (vorerst) verzichten. Das spart Kosten und der Auftraggeber bleibt im Budget. Aufgrund der Flexibilität einer Individualsoftware kann der Kunde auch nachträglich jederzeit entscheiden, ob bestimmte Anwendungen nachentwickelt oder externe Tools angebunden werden sollen.

Kleines Widget ab 5.000 Euro

Der tatsächliche Preis kann von vier- bis sechsstellig stark variieren. Ein kleines Widget zur Anzeige von Daten einer Schnittstelle ist ab 5.000 Euro zu haben. Einfache Webapplikation mit Abbildung eines Use Cases für den Mittelstand mit wenig Integration, einer einfachen Oberfläche und geringer Komplexität ist ab 50.000 Euro erhältlich. Eine mittel- oder sehr komplexe Software startet bei 100.000 Euro.

Ist das (zu) teuer? Ein Rechenbeispiel

Diese Frage können freilich nur Sie selbst beantworten, wenn Sie die Vorteile einer auf Ihre Anforderungen angepassten Software den damit verbundenen Kosten gegenüberstellen. Wann sich die relativ hohen Initialkosten gegenüber den laufenden Lizenzkosten einer Standardsoftware tragen, zeigt unser Rechenbeispiel:  

Eine Individualsoftware kostet den Kunden bei einem Stundenlohn von 120 Euro und einem Arbeitsaufwand von 400 Stunden = 48.000 Euro.

Eine Standardsoftware, für die monatlich 49 Euro Lizenzgebühren bei 40 Mitarbeitern fällig werden, kostet Sie auf 48 Monate Laufzeit = 47.040.

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Victoria Halvotec Digital Experts

Über Halvotec Digital Experts

Seit über 20 Jahren entwickeln wir für unsere Kunden Softwarelösungen nach Maß. Wie viele Projekte wir in diesen Jahren umgesetzt haben, können wir nicht mehr zählen. Was wir aber messen können sind Erfolge: Wir sind Entwickler aus Leidenschaft. Aus unserem Haus stammen die führenden Softwarelösungen in der Quellensteuerabwicklung und Sozialverwaltung.

Ebenso wie unzählige Individualentwicklungen für kleine und mittelständische Unternehmen, die unseren Kunden auch noch Jahre später den Prozessalltag erleichtern. Qualität, Zuverlässigkeit und Vertrauen sind Werte, die uns jeden Tag tragen. Sagen wir mal so: Wir sind gut in dem, was wir tun. Und wir brennen - für jedes Projekt, egal welcher Größe.

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